Langsamkeit
Wenn du es eilig hast... Mach einen Umweg Zen-Sprichwort
Langsamkeit
Ich teile hier meine Gedanken warum ich es so wichtig finde, mehr Langsamkeit in unseren Alltag zu integrieren.
Warum ist es so wichtig, mehr Langsamkeit in unseren Alltag zu integrieren?
Hast du schon einmal etwas vom Parasymtatikus gehört? Er ist ein großer Teil des Vagus Nerv und hauptsächlich zuständig für eine gesunde Verdauung und die Regulation unseres Nervensystems.
Sprich, wird er aktiviert senkt er unser Stresslevel. Wir können klarer denken und bessere Entscheidungen treffen.
Was hat das nun mit Langsamkeit zu tun? Ganz einfach! Sind wir aktiv ist eher unser Sypmhatikus aktiv, der eher für den Fight oder Flight Modus zuständig ist. Das ist toll, den in diesem Zustand sind wir äußerst Leistungsfähig und voller Energie.
Aber wie alles im Leben brauchen wir Balance!
Denn in der ununterbrochenen Aktivität leidet irgendwann unser wichtiger Schlaf und somit unsere Regeneration. Ohne Regeneration leidet unsere Gesundheit, wir fühlen uns müde ausgelaugt und irgendwann sinkt die Stimmung.
Gerne greifen wir bei Stimmungstief und Müdigkeit zu Kaffee, Süßigkeiten und div. Energie Boostern.
Ich bin eher Fan davon, nach Ausgleich zu streben. Natürlich hat kaum jemand in der heutigen Zeit und unserer westlichen Gesellschaft den Nerv um stundenlang zu meditieren. Oder kann seinen Arbeitsort mal locker nach Bali verlegen, um in der Pause am Meer zu chillen.
Trotzdem gibt es Tricks!
Achtsamkeit zB. Ein absoluter Trendwort heutzutage...
Aber es reicht schon einfach mal kurz inne zu halten, egal wo du bist und deine Aufmerksamkeit auf deine Füße zu lenken, was spürst du? Oder dein Gesicht, ist dein Kiefer angespannt? Deine Stirn weich? Was hörst du für Geräusche um dich herum? Die Vögel zwitschern, oder das Telefongespräch deines Kollegen... Das reicht schon um Achtsam zu sein und die Aufmerksamkeit umzulenken auf das hier und jetzt.
Ich für meinen Teil, habe mir die Challenge gesetzt. 10 Minuten Meditation am Tag. Klingt doch ganz leicht sagst du? Keineswegs sage ich! In meinem Kopf jagt ein Gedanke den anderen und die To Do Liste ist endlos. Da steht 10 Minuten, NICHTS tun ganz unten auf der Agenda meines Kopfes. Also gleich nach dem aufstehen, heißt es Pobacken zusammenkneifen, Meditations App oder You Tube an und 10 Minuten einfach lauschen.
Schon berühmte Personen wie Barak Obama haben ihren Tag achtsam gestartet. Fakt ist, so wie du in den Tag startest so läuft zieht sich die Grundstimmung meist den ganzen Tag durch.
Rosanna, warum aber nun Langsamkeit, wenn ich doch so viel zu tun habe? Dann gebe ich dir hier noch ein paar Benefits:
Aktivierung des Stoffwechsels und der Verdauung, besseres abspeichern von neu Gelernten im Gehirn, Reduktion von Stress und eine positive Wirkung auf die Psyche.
Wie sagt man im Zen Buddhismus: Wenn du in Eile bist, dann mache einen Umweg!